Mark Zuckerberg: Facebook-Chef sagt im Oculus-Rift-Streit aus und bremst VR-Euphorie – SPIEGEL ONLINE

Es werde noch mindestens fünf bis zehn Jahre dauern, „bevor wir an dem Punkt ankommen, den wir alle erreichen wollen“. Unter anderem mit dieser Aussage versuchte Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor Gericht in Dallas Anschuldigungen zu entkräften, die Technologie der Virtual-Reality-Brille (VR) Oculus Rift basiere auf Entwicklungen der Software-Firma ZeniMax, berichtet die „New York Times“.Die Klage von ZeniMax, der Mutterkonzern der Spielefirma Bethesda Softworks („Skyrim“, „Fallout 4“), beruft sich im Kern auf eine Personalie: John Carmack. Als Designer von Spielen wie „Doom“ und „Quake“ ist er in den Neunzigerjahren eine Ikone der Spielebranche geworden. Seine Firma id Software wurde 2009 von ZeniMax Media übernommen. 2013 verließ Carmack das Unternehmen, um sich bei Oculus ganz der Entwicklung einer VR-Brille zu widmen. Im Frühjahr 2014 wiederum wurde Oculus für rund zwei Milliarden Dollar von Facebook gekauft.ZeniMax argumentiert nun, Oculus sei nur dank Carmacks Hilfe sowie der Unterstützung durch weitere Mitarbeiter, Hardware und Wissen von ZeniMax in der Lage gewesen, eine hochwertige VR-Brille auf den Markt zu bringen.

Quelle: Mark Zuckerberg: Facebook-Chef sagt im Oculus-Rift-Streit aus und bremst VR-Euphorie – SPIEGEL ONLINE