Weitere drei Milliarden für „Oculus Rift“ | Spiele-News | WAZ.de

Ärger um die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift: Publisher Zenimax behauptet, die Technologie hinter dem Headset würde in Wahrheit dem firmeneigenen …Ärger um die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift: Publisher Zenimax behauptet, die Technologie hinter dem Headset würde in Wahrheit dem firmeneigenen Studio Bethesda gehören – der heutige Oculus-Chef-Ingenieur und Ex-Angelstellte John Carmack hätte sie bei seinem Wechsel mitgenommen. Jetzt ist der Streit um den vermeintlichen Technologie-Klau vor Gericht gelandet – und hier stand unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg höchstpersönlich im Zeugenstand. Dessen Firma hat Oculus VR im März 2014 für zwei Milliarden Dollar übernommen. Zuckerberg sagte aus, der Kauf des Unternehmens habe letztlich sogar drei Milliarden gekostet, wenn man die Übernahme wichtiger Mitarbeiter sowie die Zusicherung unterschiedlicher Bonus-Zahlung mit einkalkulieren würde. Außerdem rechne er damit, während der nächsten fünf bis zehn Jahre weitere drei Milliarden Dollar investieren zu müssen: So lang würde es ungefähr dauern, bis das Medium „Virtual Reality“ den Qualitäts-Standard erreicht hätte, den sich Entwickler und Kunden wünschen. Zu den Vorwürfen von Zenimax-Seite meinte der Social-Media-Milliardär, es wäre durchaus normal, dass bei Bekanntgabe eines großen Geschäfts „alle möglichen Leute aus den Büschen kommen und Teile davon für sich beanspruchen“. Weiterhin meinte er, „wie die meisten Leute hier im Gericht“ noch nie zuvor von Zenimax gehört zu haben – vermutlich, um die mutmaßliche Bedeutungslosigkeit des Unternehmens und seiner Ansprüche zu unterstreichen.

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