Hochauflösende Virtual Reality: Google entwickelt Brille mit 1443 ppi

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Google und LG arbeiten offenbar an der ultimativen VR-Brille mit OLED-Screen und einer Pixeldichte von 1443 ppi. Das hochauflösende Virtual-Reality-Display soll erstmals am 22. Mai offiziell vorgestellt werden.Jeder, der schon mal eine moderne Virtual-Reality-Brille vom Schlage einer HCT Vive oder einer Oculus Rift ausprobiert hat, weiß, wie gut die grundlegende Technik dahinter bereits funktioniert. Schnell wird jedoch klar, wo die Schranken der aktuellen Technik liegen, nämlich unter anderem bei der Auflösung: Full HD mag zwar auf einem Monitor gut aussehen, wenn es jedoch darum geht, unser gesamtes Sichtfeld zu erfassen, dann sind die 2160 × 1200 Pixel von Vive und Rift ein bisschen wenig.Google und LG bauen die Mega-VR-BrilleDamit VR wirklich echt wirkt, braucht es also eine höhere Auflösung und genau die könnte Google am 22. Mai auf einer Konferenz der Society for Information Displays (SID) vorstellen. Dies geht laut Android Authority zumindest aus der Tagesordnung hervor, welche die SID für die Konferenz veröffentlicht hat. Gezeigt werden soll nicht weniger als das für seine Größe hochauflösendste Display, das jemals gebaut wurde. 18 Megapixel auf gerade einmal 4,3 Zoll entsprechen dabei einer Pixeldichte von 1443 ppi bzw. einer Auflösung von 5657 x 3182 Pixeln.Entwickelt wurde dieses Display in Zusammenarbeit mit LG und unter Verwendung der von LG genutzten OLED-Technologie. Dank einer hohen Bildwiederholrate von 120 Hz soll das Display in zukünftigen Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz kommen. Ob Google oder LG dabei schon ein konkretes Produkt in der Hinterhand haben, ist allerdings nicht bekannt. Angesichts der Tatsache, dass bereits aktuelle VR-Headsets wie die Oculus Rift einen ziemlich leistungsfähigen PC im Hintergrund benötigen, um Spiele flüssig darstellen zu können, dürfte es jedoch einen halben Großrechner erfordern, um eine VR-Brille mit einer 18-Megapixel-Auflösung ordentlich zu bespielen.Dank Eye-Tracking könnte die Brille tatsächlich funktionierenAbhilfe könnte da allerdings eine Eye-Tracking-Technologie schaffen, bei der die Brille erkennt, auf welchen Punkt in der virtuellen Umgebung ihr Träger gerade blickt. In so einem Fall würde dann nur dieser Bereich mit der vollen Auflösung dargestellt, während alle Inhalte an den Rändern mit einer deutlich geringeren Auflösung gerendert werden. Dementsprechend wäre somit auch wesentlich weniger Rechenleistung nötig, um VR-Inhalte auf so einer Brille darzustellen.Das Prinzip entspricht dabei dem des menschlichen Auges, das auch immer nur einen bestimmten Punkt wirklich scharf sehen kann. Alles, was sich seitlich davon befindet, ist hingegen nur in Umrissen wahrzunehmen.

Quelle: Hochauflösende Virtual Reality: Google entwickelt Brille mit 1443 ppi