Oculus Go: Ab 220 Euro erhältlich, erste Tests positiv

, Virtual Reallity

 

Seit Kurzem kann man die Oculus Go hierzulande über den Shop des Herstellers kaufen. Das VR-Headset funktioniert ohne High-End-Smartphone und PC und ist ab 220 Euro zu haben. In ersten Tests schneidet das Stand-alone-VR-Headset bisher gut ab – hat aber die typischen Einschränkungen seiner Klasse.

Seit Anfang Mai ist die Oculus Go in Deutschland erhältlich. Anders als die große Schwester, die Oculus Rift, kommt die Go ohne zusätzliche Hardware wie den Spielerechner oder das High-End-Smartphone aus. Das Headset arbeitet mit einer WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Wer sich für die Varianten mit 32 GiByte Speicher entscheidet, zahlt 219 Euro. 269 kostet die Variante mit doppelt so großem Depot an Speicherzellen.

Herzstück des Headsets ist ein Snapdragon 821 aus dem Hause Qualcomm, der ein Android 7.1.2 Nougat antreibt. Um Rechenleistung zu sparen, nutzt die Oculus Go Fixed Foveated Rendering. Das bedeutet, dass der Inhalt in der Mitte des Displays mit vollen 1.280 x 1.280 Bildpunkten gerendert wird, zu den Rändern hin jedoch nur mit einem Viertel bis einem Sechzehntel der Auflösung. Ob ein Entwickler von Apps 72 oder 60 Hz nutzt, steht ihm frei.

In ersten Test schlägt sich die von Facebookentwickelte VR-Haube gut. Allerdings reicht es auch dieses Mal nicht, um auf die Möglichkeiten vollwertiger VR-Headsets aufzuschließen. Die Kollegen von Golem vermissen etwa Positional Tracking und bemängeln die Tatsache, dass der Controller nur drei Freiheitsgrade (3DoF) hat. „Bei der VR-Umsetzung von Die Siedler von Catan können wir uns zwar umschauen, aber eben nicht nach vorne über das Brettspiel beugen wie bei Defense Grid 2 für das Oculus Rift und schon gar nicht mit der Hand die Figuren verschieben.“ Boshaft ausgedrückt sei damit auch die Oculus Go nur ein „schnöder Guckkasten – aber eben der bisher beste am Markt.“

Quelle: Oculus Go: Ab 220 Euro erhältlich, erste Tests positiv