Oculus Core 2.0: Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift – Golem.de

, Virtual Reallity

Das kommende Core 2.0 wird für einige Nutzer älterer Windows-Versionen nur eingeschränkt nutzbar sein. Betroffen ist beispielsweise Oculus Desktop, das Windows 10 erfordert. Das Unternehmen korrigiert daher die Minimalanforderungen des Systems.

Teile der Betaversion der kommenden Benutzeroberfläche Core 2.0 für das VR-Headset Oculus Rift werden wohl nur mit dem Betriebssystem Windows 10 funktionieren. Facebooks Tochterunternehmen rät dazu, den eigenen Virtual-Reality-Computer auf Microsofts aktuelles Betriebssystem aufzurüsten und setzt Windows 10 als minimale Systemanforderungen fest. Dabei sollen Nutzer zwar die grundlegenden Funktionen von Core 2.0 auch mit älteren Windows-Versionen verwenden können, allerdings funktioniert die wichtige Software Oculus Desktop darauf nicht.

Oculus Desktop stellt den Desktop des Heimrechners als Virtual-Reality-Schnittstelle zur Verfügung und soll dessen Interaktion mit einem aufgesetzten VR-Headset erleichtern. Darüber können auch neue Fenster geöffnet und auf einem virtuellen Keyboard mit den Oculus-Controllern geschrieben werden. Alle Fenster können Nutzer im virtuellen Raum platzieren. Es ist dadurch eine essenzielle Funktion, die Besitzern älterer Windows-Systeme fehlt. Zudem kann die ebenfalls neue Funktion Dash nicht als Overlay eingeblendet werden.

Oculus-Touch-Controller sind ebenfalls sinnvoll

Einschränkungen gibt es auch bei den nutzbaren Controllern. Während ein Xbox-Controller für die meisten Anwendungen in Core 2.0 genutzt werden kann, erfordern Funktionen wie das Einrichten des Home genannten virtuellen Spielraumes die Oculus-Touch-Controller. Auch aktuelle Grafiktreiber sind Voraussetzung für die noch in der Beta befindliche Software, was jedoch selbstverständlich ist.

Den Schritt begründet Oculus damit, dass 95 Prozent der Rift-Nutzer sowieso ein Windows-10-System verwenden. Allerdings gilt das nicht unbedingt für potenzielle Neukunden, denen neben der hohen Hardwareanforderung so noch ein weiteres Hindernis bevorsteh


 

t.